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Sondern

Im Rahmen der Regionale 2013 „Südwestfalen „ soll mit dem Projekt „NaturErlebnisgebiet BiggeseeListersee" ein neues Freizeit- und Tourismusangebot für den Landschaftsraum des Bigge- und Listersees entwickelt werden. Seit mehreren Jahren arbeiten die vier Kommunen Olpe, Drolshagen, Attendon und Meinerzhagen sowie der Märkische Kreis und der Kreis Olpe an dem gemeinsamen Vorhaben.

Das Projekt „Seeufer Sondern" mit der Umgestaltung des Bahnhofsbereichs zählt aufgrund seiner zentralen Lage und seiner verkehrlichen und touristischen Bedeutung zu den Schlüsselprojekten des zukünftigen „NaturErlebnisgebietes Biggesee-Listersee". Um die Steigerung der Qualität dieses Bereichs als zentraler Anlaufpunkt am Biggesee und als bedeutender Erholungsschwerpunkt herzustellen, wurde ein Wettbewerbsverfahren durchgeführt. Der Wettbewerb wurde als begrenzter anonymer Wettbewerb, an dem sich 18 Büros beteiligt haben, durchgeführt. Das am 19. April 2013 tagende Preisgericht hat die Arbeiten des Büros A24,Berlin, des Büros WBP Landschaftsarchitekten, Bochum und das Büro KraftRaum, Landschaftsarchitektur und Stadtentwicklung, Krefeld, prämiert.

Zur Zeit befindet sich die Stadt Olpe in umfangreichen Verhandlungen mit den an der baulichen Umsetzung beteiligten Akteuren. Da die Maßnahme mit finanziellen Mitteln des Bundes und des Landes durch das Förderprogramm „Stadtbebauförderung, Kleine Städte und Gemeinden" zu 70 % mitfinanziert wird, ist eine enge Abstimmung der einzelnen Schritte notwendig.

Geplant ist in diesem Jahr die abschließenden Grunderwerbs- und Pachtverhandlungen mit den Eigentümern der überplanten Flächen, der Bau des temporären Parkplatzes sowie vorbereitende Arbeiten im Bahnhofsbereich, insbesondere die Vorbereitung der Ausschreibung. Alle Maßnahmen werden in Abstimmung mit den Betroffenen so geplant, dass der Tourismus so wenig wie möglich eingeschränkt wird. Dazu wird die Kreisstadt Olpe im Jahr 2014 noch zu einer Bürgerversammlung einladen.

Die umfangreichen Bauarbeiten im Bahnhofsumfeld werden in den Jahren 2015 und 2016 durchgeführt. Auch hier soll versucht werden, in Abstimmung mit den Beteiligten die Arbeiten so durchzuführen, dass der Tourismusbetrieb weitestgehend normal weiterlaufen kann.

Neben dem Großprojekt „ Bahnhof Sondern" laufen selbstverständlich die allgemeinen Unterhaltungsmaßnahmen und die Grünpflege im Sinne des Fremdenverkehrs in gewohnter Weise weiter.

Das Projekt Bahnhof Sondern ist ein Großprojekt mit Investitionen von insgesamt rd.3 Mio. Euro und in Aussicht gestellter Förderung von rd. 2 Mio. Euro. Ohne die Förderung ist die Maßnahme nicht finanzier- und umsetzbar. Die Anforderungen an eine Fördermaßnahme sind inzwischen extrem hoch. Dass diese vorbereitende und sehr bürokratische Phase, in der sich die Maßnahme zur Zeit befindet, wenig »Außenwirkung' hat und daher der Eindruck entsteht, es passiere nichts, liegt in der Natur der Sache, ist aber zwingend erforderlich, um das Projekt und die Förderung nicht zu gefährden.

22.01.2014

 

 
 
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